Berliner Senat beschließt Open-Access-Strategie

Auszug aus einer Pressemitteilung der Berliner Senatskanzlei vom 13.10.2015:

„Berlin will den freien Zugang zu digitalen Wissensressourcen deutlich ausbauen. Aus diesem Grund hat der Senat heute auf Vorlage der Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres, eine Open-Access-Strategie beschlossen. ‚Berlin hat eine große Dichte an öffentlich finanzierten Hochschulen, außeruniversitärer Forschung und kulturellen Einrichtungen. Die Ergebnisse, die diese Institutionen generieren, sollen viel mehr als bisher für alle Bürgerinnen und Bürger im Internet frei zugänglich sein‘, so Scheeres.“

Nachdem das Abgeordnetenhaus Berlin im Juni 2014 einen entsprechenden Antrag verabschiedet hatte wurde im Mai 2015 eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Martin Grötschel eingesetzt. Diese Arbeitsgruppe erarbeitete das gestern verabschiedete Strategiepapier:

„In dem Strategiepapier werden konkrete Ziele und Maßnahmen formuliert, die eine umfassende Open-Access-Kultur für die öffentlich finanzierten Wissenschafts- und Kulturbereiche in Berlin schaffen sollen. Zudem werden die technischen und strukturellen Voraussetzungen genannt. Für die Erarbeitung der Strategie wurde auch eine Arbeitsgruppe unter der fachlichen Leitung von Prof. Martin Grötschel, Präsident des Konrad- Zuse-Instituts und designierter Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, eingesetzt.

Die Senatsverwaltungen wollen das Strategiepapier nun „zügig“ im Dialog mit den wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin umsetzten.

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