Förderorganisationen fordern „data sharing“ in der Medizin

Siebzehn lebenswissenschaftliche Förderorganisationen haben heute ein Statement zur Zugänglichkeit von Forschungsdaten veröffentlicht. Unter dem Titel „Sharing research data to improve public health“ fordern die Organisationen, darunter der Wellcome Trust, der National Institutes of Health (NIH) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Nachnutzung von Forschungsdaten zu verbessern. Um diese Mission erfolgreich zu gestalten, kündigen die Organisationen eine verstärkte Kooperation in diesem Handlungsfeld an.

Dem Statement liegt folgende Vision zugrunde:

We, as funders of health research, intend to work together to increase the availability to the scientific community of the research data we fund that is collected from populations for the purpose of health research, and to promote the efficient use of those data to accelerate improvements in public health.

Der Rahmen der Forderung nach einem weitgehenden Zugang zu medizinischen Daten wird durch die Prinzipien „Equitable“, „Ethical“ und „Efficient“ definiert.

Um die Nachnutzung und die Nachprüfbarkeit der Forschungsdaten in der Medizin zu verbessern werden verschieden Maßnahmen, wie z.B. Aktivitäten des Forschungsdatenmanagements, benannt. Zur Umsetzung des Statements wurde eine Arbeitsgruppe installiert.

In einem Beitrag in The Lancet beschreiben Mark Walport, Direktor des Wellcome Trust und Paul Brest, Präsident der Hewlett Foundation ihre Motivation.

Weitere Informationen:

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