Verlagsgruppe Oldenbourg und Copernicus Publications kooperieren im Bereich Open Access

Langsam aber sicher passiert etwas in der geistes- und sozialwissenschaftlich geprägten Verlagslandschaft in Deutschland. Nachdem De Gruyter im Januar durch den Kauf von Versita 230 Open-Access-Zeitschriften erworben hat, gab die Verlagsgruppe Oldenbourg heute eine Kooperation mit dem Open-Access-Verlag Copernicus Publications bekannt.

Die in der Verlagsgruppe zusammengeschlossen Unternehmen Oldenbourg Verlag und Akademie Verlag wollen gemeinsam mit dem in den Naturwissenschaften etablierten Open-Access-Verlag Copernicus Publications das Open-Access-Publizieren in den Geistes- und Sozialwissenschaften ausbauen. Auszug aus der gemeinsamen Pressemitteilung (PDF):

„Die Wissenschaftsverlage der Oldenbourg Gruppe und Copernicus Publications vertrauen dabei auf ihre jeweiligen Stärken: Der Oldenbourg und der Akademie Verlag sind als etablierte Wissenschaftsverlage bestens im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften vernetzt, während Copernicus Publications ein Experte für Open-Access-Modelle ist, der vor allem im MINT-Bereich publiziert. Die Bündelung dieser Stärken soll für Wissenschaftler bestmöglichen Service garantieren und den dauerhaften, freien Zugang zu den Publikationen ihrer Forschungsergebnisse sichern.“

Umgesetzt wird die Kooperation durch die Gründung von zwei Imprints: Oldenbourg Copernicus Open und Akademie Copernicus Open.

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